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I – 7 Sprache und Komplizenschaft

Sprache und Komplizenschaft

Familien werden durch mythisch aufgeladene Narrative zusammengehalten. So verhindert man, dass sie durch eine Diskussion über ethische Fragen zerbrechen. Der Mörder ist zum Beispiel immer noch ein Held. Die Familie wird in einem Koordinatensystem ausserhalb einer ethischen und rechtlichen Bindung fixiert in dem die Zwangsarbeit und das Morden als Realität etabliert wird. Die Familie, die naturgegeben ein heterogener sozialer Zusammenhang ist, wird somit in einen festen Klumpen verwandelt. Jedes einzelne Individuum wird durch die passive Mittäterschaft korrumpiert. Sie werden unheilvoll miteinander als Gruppe verschweißt. Die Komplizenschaft mit denen, die gewaltsame Kontrolle über das Leben der Anderen ausübten,  wird auf diese Weise über Generationen hinweg gehalten. Sprache kann eine die Freiheit einschränkende Funktion haben. Sie wird dazu benutzt, den anderen kleinzuhalten und zu kontrollieren über Jahrzehnte hinweg.