Beispiele – 1 – Dokumentierte Beispiele aus privaten Nachlässen, Archiven und erzählten Erinnerungen:
Dokumentierte Beispiele aus privaten Nachlässen, Archiven und erzählten Erinnerungen:
Alltag der Vernichtung – Zeitzeugen – Die Fotografie zeigt den zufälligen Fund eines „Judensterns“ in einem Nähkästchen aus dem Jahr 2008 in Berlin. Die Menschen, die ihn tragen sollten, legten den Stern ab und überlebten im Berliner Untergrund in der Ilegalität.

Foto: Westberlin 1980er Jahre – Die Holocaustüberlebenden Ilse Rewald und Eppi Chotzen mit Hanning Schröder im Haus der Rewalds im Quermatenweg. Unzählige Stunden hat man hier miteinander gesessen und darüber geredet, was Verfolgung bedeutet und wie groß die Herzen so mancher Freunde waren, die Verfolgte in ihren Häusern versteckten.
Barbara Schieb: Zwischen legalem Tod und illegalem Leben. Ilse und Werner Rewald im Berliner Untergrund, Ein kommentierter biographischer Bericht, in: Schriften der Gedenkstätte Deutscher Widerstand (Bd. 12), Berlin 2022