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Beispiele – 8 – der Osterspatziergang

Der Osterspatziergang – Wenn ich abends alleine an meinem Schreibtisch sitze, notiere ich das Gespräch und nehme dabei die Menschen, von denen mir berichtet wurde, erneut in mir auf. Es ist nun später Abend. Ich schaue auf den Gletscher, der in der Dämmerung hinter den vereinzelten hohen Fichten weisslich in der Ferne schimmert.

Und jetzt visualisiere ich etwas. Ich träume. Diese Gruppe Menschen, die ich nun auf der Fotografie betrachte, werden vor meinem Auge lebendig. Es entsteht ein bewegtes Bild:durch die österlichen noch kühlen Winde leicht zerrissen höre ich das helle Auflachen eines Mädchens. Ich habe es nun im Gefühl. Dies ist eine dichtgedrängte kleine Familiengruppe, die nichts trennen kann. Die Kriegsgeschichte, die dann folgte, hat diese Tatsache bis heute bewiesen.

Im Foto: Osterspatziergang – im Hintergrund die Wallfahrtskirche Maria Kulm in den 1930er Jahren